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Gespinstraupen in Filderstadt entdeckt

Entdeckt in Filderstadt: die Gespinstraupe, die für den Menschen völlig ungefährlich sind.

FILDERSTADT. In manchen Jahren kommt es zum Kahlfraß durch Gespinstmotten an Traubenkirsche, Pfaffenhütchen, Weiden und manchmal an Apfelbäumen. Auch in diesem Jahr haben sich an einzelnen Stellen im Bombachtal die Raupen der Traubenkirschen-Gespinstmotte ausgebreitet. Die gelb-grauen Raupen mit schwarzen Flecken und schwarzem Kopf sind für den Menschen völlig ungefährlich. Sie weben sich zum Schutz vor Fraßfeinden (Vögeln) und Regen in ein dichtes Gespinst ein, das sich bei starkem Befall wie ein Schleier um die Pflanzen legt.

Wenn die Pflanzen vital und gesund sind, treiben sie kurze Zeit später wieder aus. Von einer chemischen Behandlung ist in diesem Stadium abzuraten, sie dringt nicht weit genug durch das Gespinst hindurch, schädigt womöglich Nützlinge wie Marienkäfer und Ohrenzwicker. Bei heimischen Sträuchern besteht kein Handlungsbedarf – abwarten genügt. Oder man fördert die natürlichen Feinde, indem man einen Vogelnistkasten aufhängt.

Übrigens: Ein Meisenpaar verfüttert etwa 10.000 Raupen an seine Jungen und diejenigen der Motte werden dabei nicht verschmäht. Umso besser, dass die Brutzeit bereits begonnen hat. (we)